Der Klassiker: Rezept für Vanilleeis

Vanilleeis ist die am meisten verkaufte Geschmacksrichtung bei Eiscreme.

Deshalb gibt es heute ein Rezept für ein sehr schlichtes, aber ebenso geschmackvolles Vanilleeis.

Vanilleeis (© Robert Kneschke)
Schwierigkeitsgrad: Leicht
Eisvariante: Sahneeis

Zutaten:

  • 3 Eigelb
  • 130g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 250g Milch
  • 200g Sahne

Zubereitung:

  1. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Vanillemark mit einer Messerspitze auskratzen.
  2. Das Eigelb mit dem Zucker und dem Vanillemark in einer Schüssel zu einer homogenen Masse verrühren.
  3. Die Milch zusammen mit der entleerten Vanilleschote in einem Topf erhitzen.
  4. Langsam nach und nach die Ei-Zucker-Mischung in die Milch rühren.
  5. Unter ständigem Rühren die Mischung im Topf simmern lassen, bis sie beginnt, cremiger und fester zu werden.
  6. Den Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote entfernen und alles abkühlen lassen.
  7. Die Sahne in die Mischung rühren und alles danach in die Eismaschine geben.

Alternativen:

  • Wer das Eis cremiger haben will, ersetzt die Milch durch Sahne.
  • Noch cremiger wird das Eis, wenn die Sahne vor dem Zugeben (Schritt 7) aufgeschlagen wird. Dazu sollte sich die Mischung aber schon komplett auf Zimmertemperatur (oder kühler) abgekühlt haben.
  • Wer das Eis mit weniger Kalorien und leichter haben will, ersetzt die Sahne durch Milch (den zweiten Teil auch erst später dazugeben).
  • Die echte Vanille kann auch durch Vanilleextrakt* ersetzt werden.

Schmeckt Euch Vanilleeis auch am besten? Oder was ist Euer Eis-Klassiker?

Update: Eine verbesserte Variante von diesem Vanilleeis basierend auf euren Kommentaren gibt es jetzt hier.

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38 Kommentare… add one
  • Super lecker. Konnte kein Glukosesirup finden. War aber dennoch super lecker. Wofür genau soll der eigentlich gut Sein.

    Antworten
    • Die Verwendung verschiedener Zuckersorten verbessert die Konsistenz und Glukosesirup verhindert die Rekristallisation des Zuckers.

  • Hallo,

    ich habe gerade euren Eis-Blog entdeckt und bin ganz begeistert. Eine kurze Frage habe ich jedoch schon: Gehen die Rezepte nur mit Eismaschine oder gibt es dazu eine Alternative? Ich habe mich recht spontan entschieden Eis selbst zu machen, aber beim zufälligen rumstöbern bei den Milch/Sahne-Rezepten immer nur die Nutzung der Eismaschine gefunden. Leider habe ich keine und würde mich freuen, wenn ich (vorerst) auch ohne auskommen würde.

    Schöne Grüße
    Jana

    Antworten
  • Hallo,
    bin seit Monaten auf der Suche nach einem Eisrezept, das ein sehr cremiges Eis verspricht. Habe eine Handelsübliche Eismaschine und nun fehlt das ultimative Rezept. Ausprobiert habe ich schon sehr viel, doch leider ist mir noch nichts so richtig gelungen. Das letzte Rezept war ein absoluter Reinfall. 250ml Milch, 250ml Sahne, 0,5g Guarkernmehl, 0,7g Johannisbrotkernmehl, 0,55g Iota, 40g Glukosesirup, 60g Zucker. Mit all diesen Zutaten könnte man, wenn man es um 200% mit Milch verdünnt, Tapeten ankleben. Es war eine sehr dickflüssige und zähe Masse….
    Meine Frage: Wieviel Johannisbrotkernmehl muss ich nehmen, wenn ich auf die 3 Eier verzichte?

    2. Frage: Wie bleibt der selbst angerührte Glukosesirup flüssig? Nach 2 Tagen setzt sich der Traubenzucker wieder vom Wasser ab

    Vielen Dank!

    Antworten
    • @Maria:
      Rezepturen mit einer Kombination aus Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl und Iota sind sehr, sehr gewichtssensibel, weil diese drei Bindemittel in Kombination noch effektiver wirken als alleine. Das heißt praktisch: Diese drei Zutaten sollten eher mit einer Briefwaage gewogen werden, weil gewöhnliche Küchenwaagen zu ungenau sind und schon je 0,2 Gramm zuviel die Eismasse deutlich „klebriger“ machen.

      Zur zweiten Frage:
      Einfach Wasser mit Traubenzucker anzureichern, ergibt leider noch keinen richten Glukosesirup, die Details dazu findest Du hier:
      http://www.eis-machen.de/2014/07/glukosesirup-bei-der-eisherstellung-gastartikel/

    • Hallo Maria,
      ich war wie Du auf der Suche nach einem Glukosesirup-Rezept, habe aber kapiert, dass das nur chemisch hergestellt werden kann. Wenn Du die Antwort von Herrn Kneschke genau durchliest, wirst Du auch nach mehrmaligem Goolen darauf kommen: Chemisch hergestellten Glukosesirup kaufen oder einfach traditionell leckeres Eis herstellen. Du hast die Wahl….
      Ich bin seit über zwei Jahren mit dem traditionellen Eis glücklich Das Eis wird durch die Sahne sahnig! Glukosesirup brauche ich nicht

    • Wenn man ein Eis auch ohne Pülverchen herstellt und es sofort verbraucht soll es funktionieren, doch wenn es längere Zeit im GS aufbewahrt wird kommt man an solchen Zutaten einfach nicht vorbei. Ob sie nun chemisch hergestellt werden oder nicht…. Ist doch wurscht. Das Eis aus dem Supermarkt ist sicher nicht biologischer.
      Inzwischen habe ich das Netz durchforstet und bin zum Schluss gekommen, weniger ist mehr. Die Gewichtsangaben sind Werte die wie R. Kneschke geschrieben hat nicht so einfach zu dosieren, also 100 mal probieren und dann wird es schon klappen. Danke Euch! Wenn ich die richtige Mischung habe kommt melde ich mich. Kann allerdings dauern, bei geschätzten 100 Versuchen.:-)

  • Inzwischen habe ich dieses wunderbare Grundrezept (mit weniger Zucker) oft abgewandelt – auch mit gemahlenen, gerösteten Haselnüssen.
    Meine neueste Kreation: gemahlene, geröstete Sonnenblumenkerne, in Rum eingeweichte Rosinen und selbstgemachtes Karamell dazugeben. Lecker!!!

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  • Hallo :-)

    Gestern ist mein Weihnachtsgeschenk – eine Eismaschine – eingetroffen, heute habe ich schon dieses Eis gleich als erstes hergestellt. Bin mit dem Simmern der Ei-Milch-Mischung gut zurecht gekommen, das Eis war wunderbar, sehr cremig, sehr vanillig (hatte nämlich noch Vanillezucker von meinen Vanillekipferln übrig und damit gesüßt, zusätzlich zur Vanilleschote), mir aber, wie ja auch schon einige geschrieben hatten, einen Tick zu süß. Gern werde ich daher noch Deine verbesserte Rezeptur probieren, hab aber auch schon viele Ideen für eigene Kreationen.

    Dein Blog ist auf jeden Fall ein super Einstieg für alle Eisliebhaber, so dass ich in Zukunft sicher öfters mal vorbeischauen komme.

    Viele Grüße
    Kerstin

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  • Also ich habe dieses Rezept schon mehrmals nach“gekocht“.

    Hab jedoch einige Veränderungen daran vorgenommen.

    Anstatt 250g Milch und 200g Sahne, 200g Milch und 250g Sahne.
    Außerdem nur 100g Zucker.

    Des Weiteren ein kleiner Tipp um mehr Geschmack ins Eis zu bekommen.
    Ich koche die Milch mit der ausgeschabten Vanilleschote auf, und lass dann diese Masse über die Nacht im Kühlschrank.
    Am nächsten Tag press ich die Schote nochmal richtig aus, indem ich sie mit einer Hand festhalte an einem Ende, und sie mit der anderen Hand zwischen Daumen und Zeigefinger schön ausdrücke.

    Das gibt noch mehr Farbe und auch mehr Geschmack.
    Und noch eine kleine Empfehlung hinterher.
    Wirklich gute Vanilleschoten verwenden.
    Ich z.B. habe die Schoten von teegut verwendet. 2 Schoten für 4€. Die sind auf jedenfall aromatischer als die Schoten von Rewe für 2€. Und um Welten besser als die Schoten für 1€ im Lidl.
    Ich weiss… Es ist teuer, aber es lohnt sich.
    Demnächst (da ich so einen hohen Vanilleverbrauch habe) werde ich mir die Vanille von Madavanilla.de bestellen.
    Dürfte (laut eigener Aussage) höchsten Qualitätsansprüchen genügen,
    Ca. 30 Schoten für 21€.

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  • Hallo

    das zur Rose abziehen ist mir ein Greuel. Meistens wird es Rührei. Heute habe ich es probiert, aber es hat fast eine halbe Stunde gedauert. Einmal habe ich von einem Topf, den ich in einem anderen Topf mit heißem Wasser hatte auf eine Schlagschüssel gewechselt. Dann ging es einigermaßen. Jetzt ist es aber ziemlich fest, nachdem ich es noch kaltgeschlagen habe. Bin gespannt auf morgen, wenn die Sahne reinkommt.

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  • Hoffentlich lecker

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  • Nochmal einen herzlichen Dank für dieses supertolle Grundrezept für Sahneeis. Nachdem es zweimal gut gegangen ist, habe ich angefangen zu experimentieren: Rhabarbereis mit passiertem Rhabarberkompott (300g Rhabarber) – auch wenn man sich das erst einmal gar nicht so toll vorstellt, war es sehr lecker. Aus einem verunglückten Experiment mit Bio-Sahne, die zu schnell zu Butter wurde, wurde Russisch-Brot-Eis (um das Volumen zu erhöhen). Ich habe die russisch Brot-Brösel zu früh dazu gegeben, so dass sie sich völlig aufgelöst haben, das Ergebnis war super-lecker! Mein letzter Versuch war Pfefferminzeis. Dazu habe ich ca. vier Esslöffel getrocknete Pfefferminze (für Tee-Aufguss) ca. 24 Stunden in der Milch eingeweicht. Dann zum Schluss noch gehackte 80%ige Schokolade dazu gegeben. Das Ergebnis war „After Eight“ Eis.
    Jetzt freue ich mich schon auf die beginnende Erdbeersaison… und habe noch viele Ideen, vor allem die, die man in den Eisdielen nicht (so oft) bekommt (Erdnuss, Mandel, weiße Schokolade).
    130 Euro für eine der günstisten Eismaschinen mit Kompressor sind nicht gerade wenig, aber wenn man sich die Preise für wirklich gutes Eis und Frozen Yogurt ansieht, eine gute Investition.

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  • Ich mache das Vanillins mit Cr´è Double wie folgt:
    1 Vanilleschote
    125 Gramm Zucker
    3 Eigelb
    ¼ Liter Milch
    300 Gramm Crème double
    Vanilleschote längs aufschneiden und Mark herausschaben. Mark mit ein wenig Zucker mit einem breiten Messerrücken mischen und ein wenig andrücken. Vanille-Zucker-Mischung, restlichem Zucker und den Eigelben in einer Schüssel weiß aufschlagen. Milch mitsamt Vanilleschote in einer Kasserolle aufkochen und in die Schüssel gießen und mit einem Schneebesen heftig aufschlagen. Die Masse wieder in die Kasserolle geben und auf kleiner Flamme zur Rose abziehen. Crème double hinzugeben, verrühren und heiß werden lassen. Abkühlen und etwa 20 Minuten bis das Eis fest geworden ist in die Eismaschine geben.
    Es schmeckt wunderbar.

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  • Ich habe das Rezept ohne Vanille mit zerbröselten Amarettini gemacht, am Ende noch einen kleinen Schuss Amaretto dazu. Lecker!!!

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  • Endlich ein Rezept was auch gelingt – juhu! :)

    Super lecker, wird es bestimmt bald noch einmal geben aber der Zucker – um himmels willen wer mag es denn SO süß?! ;)

    Also ich habe schon aufgrund der Kommentare nur knapp 100 g genommen und trotzdem war es uns allen noch deutlich zu süß. Beim nächsten Mal werde ich mit 60 g anfangen und mich evtl. nach und nach an die 80 g ran tasten aber 100 g ist mir persönlich viiiel zu süß ;)

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    • Hallo!
      Ich gebe dir recht.Ich fange bei 73 g Zucker an.Vanille ersetze ich teilweise durch Buttervannille .Dazu Schlagsane
      und Milch.Jeweils 200 mg.Alles andere ,einfach ausprobieren.( Milch nicht abkochen.)Nur so als Tip.

  • Hallo ihr beiden,

    angelehnt an Euer Rezept habe ich mal unsere Kreation von Vanilleeis versucht zu finden.
    Dank den Anhaltspunkten hier habe nur ein halbes Dutzend Versuche benötigt :-)
    Zuallererst musste ich natürlich Eure Zusammensetzung versuchen, das ist ja klar. Uns war Eure Variante auch zu süß, weshalb ich dort auch anders herangegangen bin.
    Aber es ist echt erstaunlich, wie cremig und lecker man ein Eis zu Hause hinbekommt, wenn man ein paar Grundsätze beherrscht. Eigentlich benötigen wir nun kein Vanilleeis aus der Tiefkühltruhe mehr, das machen wir nun selber ohne an Cremigkeit bei -18 Grad zu verlieren.
    Danke Euch für die ganzen Ideen und Anregungen, ich werde mich mal weiter bei Euch durcharbeiten!

    Gruß,
    Jens

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  • An alle, die schon mal Urlaub in Dänemark gemacht und sich primär von Hotdogs und dänischem Softeis ernährt haben: Ihr müsst jetzt stark sein.
    Die Rezeptvariante mit der geschlagenen Sahne übertrifft das Dänen-Eis nämlich um Längen.
    Ich erspare mir an dieser Stelle ein Loblied auf dieses geniale Rezept. Probiert es einfach aus.
    In einer passiv gekühlten Eismaschine hat die Rohmasse ca. 50min bis zur perfekten Konsistenz benötigt.

    Eine Frage: Ist es möglich den Zucker durch z. B. handelsüblichen Waldmeistersirup zu ersetzen? Und vor allem in welchem Verhältnis.

    Antworten
    • @Bernd: Ja, du kannst den Zucker auch durch Sirup ersetzen, aber wenn Du z.B. Waldmeistersirup nimmst, wirst Du logischerweise einen völlig anderen Geschmack bekommen. Neutraler Sirup ist in der Regel Glukosesirup, da könntest Du z.B. nur noch 100g Zucker und 2 EL Glukosesirup nehmen.

  • Danke für das tolle Rezept. Sehr lecker, würde es aber das nächste Mal mit etwas weniger Zucker machen! :) Der Rest der Testesser fand es etwas süß…

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  • Hallo,
    das Vanille Eis ist ganz toll geworden. Ich habe das halbe Rezept genommen. Habe aber etwas mehr Zucker genommen und Orangen Likör. Ich bin von meiner Eismaschine komplett begeistert. Das Eis ist super cremig und taut auch nach längerem Aufenthalt im Gefrierfach sehr schnell wieder an. Es ist auch dann noch genauso zart schmelzend und cremig wie gleich nach der Zubereitung. Ich freue mich schon auf die nächsten Rezepte, die ich ausprobieren werde.

    Ich habe aber noch eine Frage. Ich habe Frozen Yoghurt Eis ausprobiert, weil ich noch Sahne über hatte. Ich habe nur Joghurt, Sahne, Zucker, Zitrone und Vanille genommen. Ich wollte mir das Eiweiß sparen und ich habe den Joghurt auch nicht abtropfen lassen. Diese Zutaten habe ich in einem anderen Rezept gelesen. Erst sah auch noch alles ganz normal aus. Dann habe ich später Schokoladen Stücke und zum Schluss noch etwas Erdbeermarmelade dazu gegeben. Vor der Zugabe der Marmelade sah das Eis schon komisch aus. Ich habe den Eindruck das Fett hat sich irgendwie rausgetrennt. Das Eis ist so komisch fettig geworden und grieselig. Überhaupt nicht cremig im Mund. Woran kann das liegen? An der Schokolade? Es ist auch irgendwie nicht richtig fest geworden. Oder an den fehlenden Eier? Oder am nicht abtropfen lassen des Joghurts? Ich denke ich werfe es weg. Es ist halt doch ratsam man hält sich ans Rezept. Aber ich dacht natürlich, ich bin jetzt die Eiskönigin.
    Ich habe auch Fotos gemacht, aber die kann ich hier nicht schicken, oder?

    Vielen Dank für die guten Ratschläge.

    Mette

    Antworten
    • @Mette: Eine Ferndiagnose ist immer schwierig, aber ich versuche es mal. Wichtig beim Eis ist immer das Verhältnis von Flüssigkeit, Fett, Zucker etc. Wenn Du den Joghurt nicht abtropfen lässt, hast du natürlich mehr Wasser im Mix als geplant. Probiere es doch mal nach Rezept und schaue, ob Dir die Konsistenz besser gefällt. Oder probiere das andere Frozen Yoghurt Rezept mit Erdbeerpüree, das ist von der Technik etwas anders.

    • aehm.. kann es sein dass durch die zugabe der zitronensäure schlicht und ergreifend das protein aus dem joghurt und VOR ALLEM aus der sahne ausgefällt ist?
      wen du sahne und säure mixt fällt das idr die proteine aus, , du hats dann wässeriges zeug und kleine weiße krümelchen die da in der flüssigkeit sind.

      vielleicht wäre n tip weniger zitrone zu nehmen(vll war der joghi eh scho etwas älter) fettigeren joghurt und die zitrone erst reinzugeben wenn das eis schon fertig ist-bzw fast fertig, quasi als seltzter schritt?

      mri passiert das hin und wieder wenn ich ne vegane buttercreme mache-letztens habe ich eine gemacht mit banane und so, die war gut und davon die hälfte abgenommen und in die hälfte kakaopulver getan-zack, die creme flockte aus. aber war trotzdem lecker, sah eben nur noch 100 aus.

  • Hallo, ich würde das Rezept gerne halbieren aber dann nur mit einem Ei arbeiten. Oder ist es dann besser mit 2 Eigelb zu arbeiten? Außerdem würde ich die Eismasse gerne am Tag vorher zubereiten. Bevor sie dann am nächsten Tag in die Eismaschine kommt, möchte ich die Sahne steif geschlagen dazu geben. Bei der Eismaschine handelt es sich um eine ganz kleine mit Akkukühlung.
    In manchen Rezepten ist ein ganzes Ei angegeben, geht das genauso gut? Die Emulgatoren sind doch nur im Eigelb. Was kann ich noch mit dem Eiweiß machen? Kann ich es zusätzlich mit der Sahne unterheben?
    Ich durchstöbere gerade alle möglichen Rezepte. Ich mache das erste Mal Eis und möchte auch noch Schokoladeneis zubereiten. Ist das Rezept mit dem Kakao eher zu empfehlen als das mit der Schokolade?
    Es wäre nett, wenn ich eine schnelle Antwort bekommen könnte. Am Freitag soll es schon losgehen.

    Vielen Dank!

    Mette

    Antworten
    • @Mette: Ich würde beim Halbieren eher 2 statt 1 Eigelb nehmen. Das Rezept ergibt aber im Vergleich zu unseren anderen Rezepten schon relativ wenig Eis, ich würde also kaum einen Grund sehen, das Rezept zu halbieren. Eiweiß besteht vor allem aus Wasser, deswegen nehme ich meist eher nur das Eigelb. Aber wenn du willst, kannst Du es natürlich auch mit der Sahne unterheben. Beim Schokoladeneis habe ich keine Präferenz, beide Varianten schmecken mir gut, schaue doch einfach, ob du eher den (guten) Kakao oder gute Schokolade zu Hause hast. Ansonsten: Mache einfach mal 2-3 verschiedene Rezepte, keine Angst, es kann nicht viel schiefgehen.

  • Hoi zämme :-) Vielen Dank für eure spannende Website. Ich habe das Vanille-Eis probiert und es hat gut geklappt – ein bisschen süss für meinen Geschmack, aber sonst wunderbar. Eure Beschreibungen sind ganz toll. Herzlich. Jasmine

    Antworten
  • Ein super Rezept. Danke!!!
    Den Hinweis auf das Simmern habe ich beherzigt.
    Es ist wirklich einfach und hat sich gelohnt.
    Ich hatte mich zuvor immer nach einem Rezept, das ohne Erhitzen auskommt, umgeschaut. Aber diese Qualität und Geschmeidigkeit ist meines Erachtens nur mit Erhitzen möglich.
    Mir schmeckt das Eis mit weniger Zucker (100g) noch besser. Habe die Sahne geschlagen.
    Gruß, Mathias

    Antworten
  • Hi,
    ich habe am Wochenende das Rezept in doppelter Menge und etwas abgewandelt (weniger Zucker, mehr Sahne statt Milch) nachgemacht und es war verdammt lecker! Dazu habe ich noch Brownies gebacken, sie in recht große Würfel geschnitten und dazugegeben. Mmmh!

    Sie haben eine echt super Seite, vielen Dank auch für die guten Erklärungen!

    Liebe Grüße

    Antworten
  • Hallo,

    ich suche ein Rezept das ohne das Erhitzen der Milch auskommt. Gibt es da was wenn es schnell gehen muß? So richtig cremig wird es leider nie wenn man nicht den üblichen Weg gehen will. Wir haben eine Gaggia Eismaschine mit eigenständiger Kühlung.

    Gruss,
    Heiko

    Antworten
    • @Heiko: Ja, es gibt auch Vanilleeis-Varianten, die schneller in der Zubereitung sind. Ich werde da bald mal ein Rezeot zu veröffentlichen, aber wenn es Dir auf die maximale Cremigkeit ankommt, wird wohl kein Weg am Erhitzen vorbei führen.

  • Hey,
    ich wollte mal das Vanilleeis mit deiner Rezeptur ausprobieren. Kann ich die Masse über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen und dann am nächsten Tag mit der Eismaschine gefrieren? Verändert sich die Konsistenz der Masse dadurch negativ? Es würde ja etwas Energie sparen.

    Viele Grüße

    Antworten
    • @Marcus: Im Winter stelle ich die Eismasse meist einfach in einem geschlossenen Behälter auf den Balkon, da war es sogar deutlich kühler als im Kühlschrank. Du kannst die Masse aber auch im Kühlschrank vorkühlen, musst nur vor dem Befüllen der Eismaschine 1x gut umrühren. Außerdem musst Du aufpassen, dass Du keine Lebensmittel im Kühlschrank hast, welche gerüche abgeben. z.B. angeschnittene Zwiebeln oder einige Käsesorten. Prinzipiell ist es aber empfehlenswert, die Masse so schnell wie möglich tiefzukühlen, weil es ja frische Zutaten sind.

  • Das Eis war sehr lecker.
    Ich habe noch Nusskeksbrocken untergerührt und habe dazu ein Waldbeerkompott serviert.
    Für das Waldbeerkompott habe ich in einem Topf Zucker karamellisiert, mit etwas Rotwein abgelöscht und eine Waldbeerenmischung (tk) dazugegeben und mit Zimt gewürzt.
    Die Säure der Früchte harmoniert sehr gut mit dem Eis. Und die Keksbrocken geben eine knusprige „Einlage“. :)

    Antworten
    • Hallo,
      erst einmal: super Seite! Ich bin auch leidenschaftlicher Hobbyeismacher. Mein Vanilleeisrezept ist ganz ähnlich. Ich habe eine Frage jedoch: Ich vermenge immer die Sahne mit der Milch und lasse dann simmern. Gibt es einen speziellen Grund dafür, dass du die Sahne erst nachträglich hinzufügst, nach dem Simmern. Macht das die Konsistenz evtl noch besser oder machst du es aus reiner Gewohntheit so?

      Gruß Karsten

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