Eis-Rezept: Weißes Schokoladeneis selbst machen

Wer hier schon eine Weile mitli­est, weiß vielle­icht, dass ich bei Schoko­ladeneis eher ein Fan von der Her­stel­lung mit Kakao statt geschmolze­neer Schoko­lade bin.

Seit eini­gen Monat­en hat mich aber das weiße Schoko­laden­fieber gepackt, seit­dem ich diese „läng­sten Pra­li­nen“ mit weißer Schoko­lade pro­biert hat­te, weshalb ich nun auch ein weißes Schoko­ladeneis machen wollte.

Da in weißer Schoko­lade aber gar kein Kakao enthal­ten ist, bleibt mir nichts anderes übrig, als doch weiße Schoko­lade zu schmelzen.

Da Schoko­ladeneis dazu tendiert, sehr hart zu wer­den, habe ich den PAC-Wert vom Eis sehr großzügig gewählt, damit das das weiße Schoko­ladeneis auch direkt aus dem Tiefküh­ler sehr gut por­tion­ier­bar ist.

Rezept für weißes Schokoladeneis

Eis-Vari­ante: Sah­neeis
Schwierigkeits­grad: Mit­tel

Zutat­en: (976g)

Ergeb­nis der Eis-Bilanzierung mit der eisapp24.de (Import-Link für eisapp24).
Der PAC-Wert ist ziem­lich hoch, um das Eis auch direkt aus dem Tiefküh­ler servier­fähig zu halten.

Zubere­itung:

  1. Die weiße Kuvertüre in kleine Stückchen schneiden.
  2. Den Zuck­er mit dem Trauben­zuck­er und dem Salz ver­mis­chen und die Eigelbe hinzugeben.
  3. Zuck­er und Eigelbe gut ver­rühren, bis sich der Zuck­er kom­plett aufgelöst hat.
  4. Eine Vanilleschote auskratzen und ca. die Hälfte dazu geben.
  5. Die Milch etwas auf dem Herd erwär­men und langsam zur Zuck­er­mis­chung geben.
  6. Die Eis­mis­chung wieder auf den Herd stellen, das Mager­milch­pul­ver mit einem Schneebe­sen unter­rühren und die Eis­masse unter ständi­gem Rühren auf ca. 85–90°C erhitzen, bis sie sim­mert.
  7. Den Topf vom Herd nehmen, die weiße Kuvertüre hinzugeben und weit­er rühren, bis die Schoko­lade kom­plett geschmolzen ist.
  8. Die Eis­masse auf Kühlschrank­tem­per­atur abkühlen lassen und in die Eis­mas­chine geben. Wer keine Eis­mas­chine hat, kann sich an diese Anleitung hal­ten.

Tipps und Tricks:

  • Wer will, kann auch die ganze Vanilleschote in die Eis­masse geben, dann dominiert jedoch der Vanil­legeschmack und das Eis wird mehr nach Vanilleeis als nach weißem Schoko­ladeneis schmeck­en. Ist aber auch lecker.
  • Lieber gute Kuvertüre statt „nor­maler“ Schoko­lade (z.B. von Mil­ka) nehmen, da Kuvertüre in der Regel mehr hochw­er­tige Kakobut­ter enthält als Schoko­lade. Bei weißer Kuvertüre gibt es jedoch keine geset­zlichen Richtwerte, weshalb einige Her­steller bei weißer Kuvertüre auch Abstriche bei der Menge an Kakaobut­ter machen. Die weiße Kuvertüre von Wawi*  oder Dr. Oetk­er*  enthält z.B. ca. 30% Kakaobut­ter, die Kau­fland-Eigen­marke jedoch z.B. nur ca. 20% Kakaobut­ter. Von Calle­baut*  gibt es auch weiße Schoko­lade mit 32% Kakaobut­ter (im Titel des ver­link­ten Artikels ste­ht 33%, aber auf dem geliefer­ten Pro­dukt nur 32%).
Die Nährw­erte für das weiße Schoko­ladeneis, bilanziert mit eisapp24.de

Eis-Rezept: Winterliches Fichteneis selbst machen (Gastbeitrag)

Heute gibt es wieder ein Gas­trezept des Food-Fotografen, Kochs und Kochbuch-Autoren Jan Wis­chnews­ki, der uns hier schon seinen Tipp zum Blaufär­ben von Eis­creme vorgestellt hatte.

Sein Ficht­eneis passt super in die Win­terzeit oder als Dessert für ein extrav­a­gantes Wei­h­nachts­menü und ist so ver­mut­lich an kaum ein­er Eis­diele zu finden.

Win­ter­lich­es Dessert mit Ficht­eneis­ceme, geflämmten Schaum­creme-Bäum­chen und Stol­lenknödel
(Foto: Jan Wischnewski)

Fichteneis selbst machen

Eis-Vari­ante: Sah­neeis
Schwierigkeits­grad: Mittel

Zutat­en:

  • ca. eine Hand­voll Fichtenspäne
  • ca. zwei Hände voll Fich­t­en­triebe und ‑zweige
  • 500 ml Vollmilch
  • 250 ml Sahne
  • 80g Zuck­er
  • 2 Eigelb
  • 1g Eis-Bindemit­tel (siehe unten)

Zubere­itung:

  1. Die Ficht­en­späne in ein­er kleinen Pfanne rösten
  2. Dann zusam­men mit den Fichten­zweigen und ‑trieben in einen großen Topf geben.
  3. Die Milch und die Sahne dazu geben, aufkochen lassen und zugedeckt eine Stunde ziehen lassen.
  4. In der Zwis­chen­zeit die Eigelb vom Eiweiß tren­nen und das Eigelb mit dem Zuck­er ver­rühren, bis eine homo­gene Masse ent­standen ist.
  5. Die Milch-Masse durch ein feines Sieb gießen.
  6. Die Milch-Masse nach und nach zu der Eigelb-Zuck­er-Mis­chung rühren und wieder auf den Herd stellen.
  7. Auf ca. 85°C erhitzen und die Eis­masse zur Rose abziehen (siehe hier).
  8. Vom Herd nehmen und das Eis-Bindemit­tel mit einem Schneebe­sen dazu rühren.
  9. Auf Kühlschrank­tem­per­atur abkühlen lassen, noch mal durchrühren und in die Eis­mas­chine geben.
  10. Wer keine Eis­mas­chine hat, kann sich an diese Anleitung für eine Zubere­itung ohne Eis­mas­chine halten.
Fichten­zweige und ‑späne in der Eis­masse
(Foto: Jan Wischnewski)

Tipps und Tricks:

  • Um Ficht­en­späne zu erhal­ten, kann man frische Fichten­zweige mit einem Schäler bear­beit­en, wenn das Holz recht weich ist. Anson­sten kann man die Fichten­zweige auch mit einem Ham­mer bre­itk­lopfen, um deren Fläche zu ver­größern. Die Rinde solle aus hygien­is­chen Grün­den ent­fer­nt wer­den und das Holz sollte frisch ohne Harz sein.
  • Das Eis-Bindemit­tel beste­ht zu gle­ichen Teilen aus Johan­nis­brotk­ern­mehl, Guark­ern­mehl und Apfelpek­tin. Let­zteres kann not­falls auch wegge­lassen wer­den. Wer nur eins der bei­den Binde-Mehle vor­rätig hat, kann auch davon ein­fach 1,5g benutzen.

Die beliebtesten Artikel und Rezepte aus dem Eis-Blog von 2020

Schon wieder ist ein Jahr rum, und was für eins. Coro­na-Pan­demie, Lock­downs, Quar­an­täne, Kli­mawan­del, Demokratieverächter.…

Da kommt küh­ler Trost ger­ade recht, weshalb wir schauen wollen, welche Blog­a­r­tikel im Jahr 2020 am beliebtesten waren. Hier ist die Top 10 der meist­ge­le­se­nen Artikel, welche ich im Jahr 2020 veröf­fentlicht hatte:

  1. Der Unter­schied zwis­chen Trauben­zuck­er, Dex­trose, Glukose und Trock­englukose erk­lärt
  2. Milch­base 30“ und „Frucht­base 30“ selb­st machen für die Eisherstellung
  3. Eis-Rezept: Cremiges Joghurteis direkt aus dem Tiefküh­ler (option­al mit Erdbeer-Variegato)
  4. Eis-Rezept: Frisches Orangen­sor­bet selb­st machen
  5. Faus­tregel zur min­i­malen und max­i­malen Füll­menge ein­er Eismaschine
  6. Basis-Zutat­en für Eis­creme – Teil 5: Stückchen (Nüsse, Schoko­lade, etc.)
  7. Eis­creme-Trends, Neuheit­en und mehr auf der Gelatis­si­mo 2020
  8. Rezept für verbessertes Vanilleeis (Vari­ante 3)
  9. Eis-Rezept: Hol­un­derblüteneis selb­st machen (Vari­ante 2)
  10. Eis-Rezept: Blaues Vanilleeis selb­st machen mit natür­lich­er Farbe

Weil es im Eis-Blog naturgemäß vor allem um Eis-Rezepte gehen soll, hier noch die Top 10 der beliebtesten Eis­rezepte aus dem Blog, welche im Jahr 2020 am meis­ten aufgerufen wurden:

  1. Der Klas­sik­er: Rezept für Vanilleeis
  2. Grun­drezept für ein­fache Milcheis-Basis (Vanilleeis ohne Ei)
  3. Eis-Rezept: Salziges Karamelleis selb­st machen
  4. Eis-Klas­sik­er: Rezept für Erdbeereis
  5. Eis-Rezept: Schoko­ladeneis selb­st machen (Vari­ante 1)
  6. Eis-Rezept: Zitroneneis selb­st machen
  7. Eis-Rezept: Man­go-Sor­bet mit und ohne Eismaschine
  8. Verbessertes Eis-Rezept: Vanilleeis selb­st machen
  9. Eis-Rezept: Robs himm­lis­ches Him­beereis mit oder ohne Eismaschine
  10. Eis-Rezept: Schlumpfeis oder Blauer Engel sel­ber machen

Ihr kön­nt gerne auch mit­machen:
Welch­es waren eure Rezept-High­lights aus diesem Blog im let­zten Jahr?
Welche Rezepte würdet ihr gerne hier im Blog in diesem Jahr lesen?

Eis-Rezept: Spekulatiuseis für Weihnachten selbst machen (Variante 2)

Rechtzeit­ig vor Wei­h­nacht­en will ich euch eine neue Ver­sion von meinem Speku­latius­seis präsen­tieren. Ich hat­te let­ztes Jahr dieses Speku­latius­seis vorgestellt, aber das neue lässt sich noch bess­er direkt aus dem Tiefküh­ler portionieren.

Also selb­st falls ihr dieses Wei­h­nacht­en nicht im Kreis eur­er Fam­i­lie feiern kön­nt, habt ihr mit diesem Eis auf jeden Fall genug Seelentrost.

Dieses Eis ist sehr gut por­tion­ier­bar bei der Auf­be­wahrung bei ‑18°C, wer sein Eis direkt servieren will, wird dieses Rezept ver­mut­lich als „zu weich“ empfinden.

Spekulatiuseis-Rezept (Variante 2)

Eis-Vari­ante: Sah­neeis
Schwierigkeits­grad: Mit­tel

Zutat­en: (1112g)

Zubere­itung:

  1. Den Zuck­er mit dem Salz, dem Trauben­zuck­er und dem Eigelb ver­mis­chen und so lange gut rühren, bis sich der Zuck­er aufgelöst hat.
  2. Das Speku­latius­gewürz einrühren.
  3. Die Milch erwär­men und langsam zur Zuck­er-Ei-Mis­chung geben und dabei rühren.
  4. Die ganze Masse wieder auf dem Herd erhitzen.
  5. Die Masse sim­mern lassen (das heißt, nur auf ca. 85°C erhitzen, son­st gerin­nt das Eigelb), bis die Eis­masse dick­flüs­siger wird. Wer nicht weiß, was sim­mern genau ist, find­et hier eine Anleitung und hier ein Video-Beispiel.)
  6. Die Eis­masse vom Herd nehmen und die (kalte) Sahne einrühren.
  7. Das Mager­milch­pul­ver mit dem Eis-Bindemit­tel mis­chen und zur Eis­masse geben und gle­ich gut durchmixen.
  8. Die Eis­masse auf Kühlschrank­tem­per­atur abkühlen lassen und in die Eis­mas­chine geben.
  9. In der Zwis­chen­zeit die Gewürz-Speku­latius in ca. 1x1 cm große Stückchen brechen oder schneiden.
  10. Wer keine Eis­mas­chine hat, kann alter­na­tiv auch dieser Anleitung folgen.
  11. Nach der Ent­nahme vom Eis aus der Eis­maschi­nee die Speku­latius-Stückchen unter­heben und das Eis tiefkühlen.
Ergeb­nis der Eis-Bilanzierung mit der eisapp24.de (Import-Link für eisapp24) ohne die Spku­latius-Stückchen, da diese die Eis­masse nicht bee­in­flussen. Der PAC-Wert ist ziem­lich hoch, um das Eis auch direkt aus dem Tiefküh­ler servier­fähig zu halten.

Tipps und Tricks:

  • Mein Eis-Bindemit­tel beste­ht zu gle­ichen Teilen aus Johan­nis­brotk­ern­mehl, Guark­ern­mehl und Apfelpek­tin. Zur Not reicht auch nur Johan­nis­brotk­ern­mehl, im schlimm­sten Fall kann es ganz wegge­lassen wer­den, da auch das Eigelb zur Bindung beiträgt.
  • Es gibt unzäh­lige Speku­latius-Gewürzmis­chun­gen und ‑Kekse. Hier kann gerne exper­i­men­tiert wer­den. Wer will, kann zum Beispiel auch eine Lebkuchen-Gewürzmis­chung*  ver­wen­den oder Man­del-Speku­latius*  und/oder diese Schoko-Man­deln mit Speku­latius­geschmack* .
Die Nährw­erte für das Speku­latiu­seis (V2) mit den Speku­latiusstückchen, bilanziert mit eisapp24.de

Vom Grundrezept zur Variation

Aufmerk­same Leser*innen wer­den bemerkt haben, dass dieses Rezept im Grunde „nur“ eine Vari­ante von diesem kür­zlich veröf­fentlicht­en Vanilleeis-Rezept ist. Damit möchte ich auch zeigen, dass sich die Basis-Rezepte sehr schnell verän­dern lassen, um ein ganz anderes Ergeb­nis zu erzielen.

Ein­fach Vanille durch Speku­latius­gewürz aus­tauschen, einige Speku­latiusstückchen hinzu, fer­tig ist die neue Eis­sorte. Lasst eur­er Fan­tasie mal freien Lauf und vari­iert selb­st ein Grun­drezept.
Was ist eure Lieblingsvariante?

Leserfragen: Soja-Milch und Nussmus durch Alternativen ersetzen?

Kür­zlich bekam ich diese Email von Katja:

Hal­lo,

ich stöbere ger­ade wieder im Blog… auf der suche nach milch­freiem Eis…
Was ich mich die ganze Zeit schon frage, ist.…

kann man Soja Pro­duk­te durch Alter­na­tiv­en 1zu 1 erset­zen? Zum Beispiel
Sojamilch durch Hafer­milch oder Sojasahne durch Hafer­cui­sine oder müsste hier neu gerech­net wer­den, was ich nicht kann ;-(

Gle­ich­es auch für z.b Caschew­mus.. gin­gen dort Alter­na­tiv­en wie
Man­del­mus Erd­nuss­mus etc.?

Vie­len Dank!
Mit fre­undlichen Grüßen
Kat­ja“

Verschiedene Nussmuse nebeneinander
Ver­schiedene Nuss­muse nebeneinander

Da vor allem die Frage, ob Nuss­muse erset­zt wer­den kön­nen, in den Kom­mentaren ab und zu vorkommt, will ich die Email kurz öffentlich bearbeiten.

In der Regel kön­nen Soja-Pro­duk­te durch ähn­liche Hafer-Pro­duk­te etc. erset­zt wer­den, wichtig ist vor allem, dass der Flüssigkeits‑, Zuck­er- und Fettge­halt halb­wegs ähn­lich ist.

Ver­schiedene Pflanzen­drinks nebeneinander

Aus dem gle­ichen Grund kön­nen auch die Nuss­muse nor­maler­weise durch andere Nuss­muse ein­fach erset­zt wer­den. Aus diesem Erd­nus­seis kön­nt ihr beispiel­sweise prob­lem­los ein Man­deleis, Casheweis, Pis­tazieneis oder Hasel­nus­seis machen.

Nährwertangaben der unterschiedlichen Nussmuse
Nährw­er­tangaben der unter­schiedlichen Nuss­muse (Klick­en zum Vergrößern)

Beim genan­nten „Erd­beer­mus“ hinge­gen wird es schon schwieriger, weil dieses in der Regel mehr Zuck­er und Wass­er und weniger Fett enthält. Es gibt aber auch einige Her­steller, die ihr Nuss-Mus mit Zuck­er oder anderen Inhaltsstof­fen streck­en, hier gilt es, auf die Zutaten­liste zu achten.

Natür­lich kön­nen auch solche Sachen erset­zt wer­den, aber entwed­er muss man bei einem gut bilanzierten Rezept neu bilanzieren oder ein­fach etwas Abstriche in der Kon­sis­tenz in Kauf nehmen.

Schwieriger sieht es natür­lich bei Rezepten aus, von denen nicht bekan­nt ist, ob diese kor­rekt bilanziert wur­den. Das ist vor allem bei den im Netz kur­sieren­den veg­a­nen Eis-Alter­na­tiv­en auf Soja-Basis öfters mal der Fall. 

Wer sich hier unsich­er ist, sollte das Rezept mit einem Bilanzierungstool testen und dann mit der gewün­scht­en Alter­na­tivzu­tat eine zweite Bilanzierung zum Ver­gle­ich machen.

Eis-Rezept: Erdnusseis selbst machen (Variante 3)

Aufmerk­same Leserin­nen und Leser dieses Blogs wer­den längst mit­bekom­men haben, dass ich Erd­nüsse in all ihren Ver­ar­beitungs­for­men sehr gerne esse.

Da darf Erd­nus­seis natür­lich nicht fehlen. Meine ersten bei­den Rezepte (hier und hier) habe ich als „Erd­nuss­but­tereis“ beze­ich­net, aber dieses Mal habe ich direkt mal Erd­nuss­mus pro­biert. Außer­dem ist dieses Rezept durch die kalte Zubere­itung sehr ein­fach und eignet sich auch für Anfänger.

Nüsse, auch die „falschen“ Erd­nüsse (weil eigentlich Hülsen­früchte) sowie Kakao haben die Ten­denz, das Eis härter als andere Zutat­en zu machen, weshalb einige Eis­mach­er bei diesen Zutat­en einen neg­a­tiv­en PAC-Wert anset­zen (dazu mehr in einem kom­menden Blog­a­r­tikel), um das auszugleichen.

Ich habe das eben­falls berück­sichtigt und das Erd­nus­seis ist von meinen drei bish­eri­gen Vari­anten in der Tat auch direkt aus dem Tiefküh­ler bess­er por­tion­ier­bar als die anderen Versionen.

Rezept für Erdnusseis

Eis-Vari­ante: Sah­neeis
Schwierigkeits­grad: Ein­fach

Zutat­en: (1228g)

Ergeb­nis der Eis-Bilanzierung mit der eisapp24.de (Import-Link für eisapp24).
Der PAC-Wert ist ziem­lich hoch, um das Eis auch direkt aus dem Tiefküh­ler servier­fähig zu halten.

Zubere­itung:

  1. Den Zuck­er mit dem Trauben­zuck­er, Mager­milch­pul­ver, Salz und Eis-Bindemit­tel gut mischen.
  2. Die Milch unter­mix­en und das Erd­nuss­mus danach ebenfalls.
  3. Die Eis­masse 1–2 Stun­den im Kühlschrank reifen lassen.
  4. Danach noch mal durch­mix­en und in die Eis­mas­chine geben.
  5. Wer keine Eis­mas­chine hat, folge bitte dieser Anleitung.

Tipps und Tricks:

  • Mein Eis-Bindemit­tel set­zt sich zu gle­ichen Teilen aus Johan­nis­brotk­ern­mehl* , Guark­ern­mehl*  und Apfelpek­tin*  zusam­men. Let­zteres kann hier aber auch wegge­lassen wer­den, da es nur beim Erhitzen wirkt. Wer kein Guark­ern­mehl hat, kann auch nur 3g Johan­nis­brotk­ern­mehl verwenden.
  • Laut der Eis-Bilanzierung würde auch fet­tarme Milch (1,5%) statt Vollmilch funktionieren.
  • Beim Erd­nuss­mus set­zt sich gerne das Öl oben im Glas ab, vor Zugabe in die Eis­masse deshalb bitte gut umrühren.
  • Wer will, kann kurz vor Ende des Gefrier­vor­gangs noch zerklein­erte gesalzene Erd­nüsse ins Eis geben für etwas „Biss“.
Die Nährw­erte für das Erd­nus­seis (V3), bilanziert mit eisapp24.de

Eis-Rezept: Mangosorbet selbst machen (Variante 4)

Kür­zlich frage mit der Leser René in diesem Kom­men­tar zu meinem Artikel „„Milch­base 30“ und „Frucht­base 30“ selb­st machen für die Eish­er­stel­lung“, ob ich das schon mal selb­st aus­pro­biert habe.

Für die Milch­base hat­te ich das gemacht, aber für die Frucht­base noch nicht, weshalb ich das zum Anlass nahm, ein fruchtiges Man­gosor­bet zu machen, welch­es auf dem Man­goeis-Rezept von Uwe Koch aus seinem Buch Eis­man­u­fak­tur*  basiert.

Seine „Frucht­base 30“ habe ich jedoch umgerech­net in meine Alter­na­tive, außer­dem habe ich die Menge an die Men­gen für Hob­by-Eis­maschi­nen umgerech­net. Da es ziem­lich süß war, habe ich den Anteil an Sac­cha­rose etwas zugun­sten von Trock­englukose verringert.

Wer sich für die bish­eri­gen Man­goeis-Vari­anten inter­essiert, find­et hier Ver­sion 1, Ver­sion 2 und Ver­sion 3, die aber im Gegen­satz zum aktuellen Rezept nicht voll­ständig bilanziert wurden.

Das Rezept ste­ht und fällt natür­lich mit der Qual­ität der Man­gos. Da passte es gut, dass ich mir bei Crowd­Farm­ing eine Kiste spanis­che Bio-Man­gos bestellt hat­te, die direkt frisch vom Baum gepflückt wer­den, ohne lange in Con­tain­ern nachzureifen. Das Rezept funk­tion­iert zur Not aber auch mit tiefgekühlten Mangos.

Außer­dem ist das Eis­rezept kom­plett veg­an und fettfrei.

Eis-Rezept: Mango-Sorbet (Variante 4)

Eis-Vari­ante: Sor­bet
Schwierigkeits­grad: Ein­fach

Zutat­en: (1303g)

Ergeb­nis der Eis-Bilanzierung mit der eisapp24.de (Import-Link für eisapp24).
Der PAC-Wert ist ziem­lich hoch, um das Eis auch direkt aus dem Tiefküh­ler servier­fähig zu halten.

Zubere­itung:

  1. Den Zuck­er, das Glukosepul­ver, die Dex­trose und das Eis-Bindemit­tel gut verrühren.
  2. Das Man­go-Frucht­fleisch zusam­men mit dem Zitro­nen­saftkonzen­trat püri­eren, ggf. schon etwas vom Wass­er dazu geben.
  3. Man­go und die Zuck­er­mis­chung eben­falls zusam­men püri­eren und das restliche Wass­er dazu geben.
  4. Die Eis­masse ca. 1–2 Stun­den im Kühlschrank ziehen lassen, dann noch mal kurz durch­püri­eren und in die Eis­mas­chine geben.
  5. Wer keine Eis­maschien hat, kann sich an diese Anleitung halten.

Tipps und Tricks:

  • Man­gos sind kli­mak­ter­ische Früchte, das heißt, sie kön­nen nach der Erne nachreifen. Falls eure Man­gos sich noch zu hart anfühlen, lieber einige Tage liegen lassen, bis sie weich­er und dadurch süßer werden.
  • Das Eis-Bindemit­tel beste­ht zu gle­ichen Teilen aus Johan­nis­brotk­ern­mehl und Guark­ern­mehl. Zur Not kann auch nur Johan­nis­brotk­ern­mehl ver­wen­det werden.
  • Trotz mein­er Anpas­sun­gen ist obiges Rezept immer noch ziem­lich süß, dafür ist es aber auch abges­timmt auf gute Por­tion­ier­barkeit direkt aus dem Tiefküh­ler. Wer das Eis sowieso direkt servieren will, kann deut­lich weniger Zuck­er und dafür mehr Man­go ver­wen­den (z.B. 500g Man­go, 500g Wass­er und 161g Zuck­er, der Rest wie oben).
  • Der Zuck­erge­halt lag nicht nur in der Bilanzthe­o­rie bei knapp 31%, son­dern auch der gemessene Brix-Wert (Zuck­erge­halt) vom Man­go-Sor­bet lag bei 31, was im emp­fohle­nen Rah­men von 28–32 Brix liegt.
Die Nährw­erte für das Man­goeis (V4), bilanziert mit eisapp24.de

Wie neulich beim Vanilleeis hier auch noch ein kurzes Video, wie die Kon­sis­tenz vom Man­gosor­bet bei mir in der Eis­mas­chine Unold Profi Plus kurz vor der Ent­nahme aussieht:

Natürliches Eis ohne Chemie? Werbeversprechen und Wirklichkeit

Es gibt etliche Anbi­eter von Fer­tig­pul­vern für Eis­creme, welche damit wer­ben, dass man damit „Eis ganz ohne Chemie“ machen könne oder „natür­lich­es Eis ohne kün­stliche Zutat­en“ pro­duzieren könne.

Das empfinde ich als Augen­wis­cherei, denn im Grunde sind die bei­den Wer­be­botschaften „ohne Chemie“ und „natür­liche Zutat­en“ pure Luft­num­mern, die bei ein­er genauen Über­prü­fung deut­lich weniger beein­druck­end sind als sie beim ersten Ein­druck wirken.

Ich habe die Leserin­nen und Leser mein­er Face­book-Seite hier gefragt, was sie unter „Chemie“ verstehen:

Im Grunde ist ja alles ‚Chemie‘…auch Wass­er mit H2O.“

Farb­stoffe und kün­stliche Aromen.“

Sta­bil­isatoren würde ich noch ergänzen. Glu­cose, Dex­trose, Inulin, Mager­milch­pul­ver und Johan­nis­brotk­ern­mehl, all das ist für mich KEINE Chemie, und kommt bei mir ins Eis.“

Ich ver­ste­he darunter syn­thetis­che Zutaten.“

Ich ver­ste­he darunter alle Mit­tel, die kün­stlich erzeugt oder verän­dert wer­den. Also Mager­milch­pul­ver ist schon grenzwertig.“

Für mich stellt sich eher die Frage nach Clean Label und wie definiere ich diesen Anspruch. Keine E‑Nummern?, die Zutaten­liste auf das Wesentliche zu reduzieren?“

Alles was man nicht selb­st her­stellen kann.“

Die Ansicht­en der Ver­brauch­er, was „Chemie“ sei und dem­nach bei dem Verzicht darauf nicht in Pro­duk­ten enthal­ten sein darf, schwankt also offensichtlich.

Was sagt der Gesetzgeber zu natürlichen Zutaten?

Auch der Geset­zge­ber ist sich nicht sich­er, was natür­liche Zutat­en sind:

In der Wer­bung für Lebens­mit­tel wird zunehmend ein Hin­weis auf die „natür­liche“ Herkun­ft von Rohstof­fen bzw. die Eigen­schaft als „Natur“-Produkt ver­wen­det. Die Flucht in die Natur-Wer­bung hängt offen­bar damit zusam­men, dass es sich um einen Bere­ich des Wer­berechts für Lebens­mit­tel han­delt, der noch nicht strikt geset­zlich geregelt ist, somit gewisse Spiel­räume offen lässt“

Dr. Markus Gru­ber im Vor­trag „Aus­lobung „Natur, natür­lich“ auf dem 16. Lebens­mit­tel­recht­stag für Erzeug­nisse aus Getrei­de, 2009

Geset­zlich geregelt sind bish­er nur der Bere­ich der Aromen und Min­er­al­wass­er. Aktuelles Beispiel für eine Wer­bung mit „100% natür­lichen Zutat­en“ ist Knorr für Spaghet­ti Bologne Fix:

Statt Hefe­ex­trakt und Glu­ta­mat wird nun Meer­salz als Geschmacksver­stärk­er ver­wen­det und auf Aromen wird verzichtet.

Im Eis­bere­ich sind es Pul­ver-Anbi­eter wie „Eis Per­fec­to“ oder „Luciel­la“, die für ihre Eis­pul­ver wer­ben, dass diese ohne „zuge­set­zte Aromen, Farb­stoffe, Geschmacksver­stärk­er oder Kon­servierungsstoffe“ (Luciel­la) auskom­men oder „nur natür­lich Zutat­en keine Chemie“ [sic] (Eis Per­fec­to) enthal­ten.

Ist doch schön, wer­den einige sagen, wo ist das Problem?

Das Problem mit Eis-Pulvern

Ich habe mit diesen Beze­ich­nun­gen zwei Prob­leme.

Erstens sug­geriert diese aus­drück­liche Erwäh­nung, dass diese Zusatzstoffe in anderen Pro­duk­ten eben doch enthal­ten seien. Das ist wie mit „veg­anem Min­er­al­wass­er“. Natür­lich ist auch jedes andere Min­er­al­wass­er veg­an, auch wenn es nicht aus­drück­lich so beze­ich­net wird. Prob­lema­tisch ist bei manchen Flaschen nur der Kle­ber für das Etikett. Dieser ver­wen­det manch­mal Kasein als tierisches Kle­beei­weiß. Wird dieser jedoch durch eine syn­thetis­che Vari­ante erset­zt, ist das Ettiket nicht mehr biol­o­gisch abbaubar. Wird an ein­er Stelle etwas verbessert, kann es also zu Prob­le­men an ander­er Stelle kommen.

Im Bere­ich der Eis­pul­ver wage ich angesichts der „Clean Label“-Trends zu behaupten, dass es deut­lich schwieriger ist, Eis­pul­ver zu find­en, welche mit (deklar­ierungspflichti­gen) Farb­stof­fen und kün­stlichen Aromen arbeit­en statt ohne. Abge­se­hen vom berüchtigten „Eisza­uber“ von Dia­mant vielle­icht, die mit Farb­stoff, Emul­ga­toren, Aromen und Pflanzen­fett fast alles drin­hab­en, was man drin haben kann, um als „chemisch“ zu gelten.

Das zweite Prob­lem ist ein Wahrnehmung­sprob­lem:
Ich denke, dass die meis­ten Leute „Chemie“ gle­ich­set­zen mit „stark ver­ar­beit­ete Lebens­mit­tel“. Zum Beispiel ist Trock­englukose eine Zutat, die sehr stark ver­ar­beit­et ist, bevor sie ins Eis kommt, auf jeden Fall deut­lich stärk­er ver­ar­beit­et als Haushalt­szuck­er, geschweige denn Honig oder Ahornsirup.

Die Anbi­eter divers­er Eis-Pul­ver rech­nen jedoch mit diesem all­ge­meinen Missver­ständ­nis und wer­ben deshalb mit „ohne Chemie“, obwohl jedoch haufen­weise „stark ver­ar­beit­ete Zutat­en“ enthal­ten sind. Das ist rechtlich ein­wand­frei, stößt aber – zumin­d­est mir – sauer auf.

Eispulver-Zutaten aufgeschlüsselt

Schauen wir uns einige prob­lema­tis­che Zutat­en dieser Eis­pul­ver an:
Trock­englukose oder Glukosepul­ver wird unter Ver­wen­dung von Stärke durch einen kom­plizierten chemis­chen Prozess erzeugt, der mit „Natur“ kaum noch etwas zu tun hat. Die Stärke wiederum wird oft aus Mais oder Soja extrahiert, die bei­de jedoch oft gen­tech­nisch verän­dert sein kön­nen, wenn keine Bio-Glukose gekauft wird.

Baobab-Pul­ver als Bindemit­tel in Eis­pul­vern mag rechtlich als „natür­lich“ gel­ten, hat jedoch durch den lan­gen Trans­portweg aus Afri­ka eine sehr ungün­stige Klima­bi­lanz und der Raub­bau und die erhöhte Nach­frage in Europa lässt auch die Preise in Afri­ka steigen, sodaß die dor­tige Bevölkerung sich die Baobab-Früchte weniger leis­ten kann.

Süß­molken-Pul­ver ist eigentlich ein Abfall­pro­dukt bei der Käse­herstel­lung. Um den Hartkäse zu erhal­ten, wird aus Milch mit einem Enzym (tierisches oder mikro­bielles Lab) die Käse­masse von der Süß­molke getren­nt. Mikro­bielles Lab wird im Labor hergestellt und kann gen­tech­nisch mit Rinder­ge­nen bear­beit­et wer­den, damit es weniger bit­ter schmeckt. Das ist eben­falls nicht deklarierungspflichtig.

Mager­milch­pul­ver wird gewon­nen, indem Mager­milch das gesamte Wass­er ent­zo­gen wird, wodurch jedoch auch Vit­a­mine ver­loren gehen.

Inulin (z. B. auch in Yacon-Wurzel) bee­in­flusst die Darm­flo­ra und kann Blähun­gen oder Durch­fall aus­lösen, vor allem bei Men­schen mit Fruc­to­sein­tol­er­anz oder dem Reizdarmsyndrom.

Wer also Eis­pul­ver in der Hoff­nung ver­wen­det, da sei kaum „Indus­trie“ drin, wird auf jeden Fall ent­täuscht. Viele dieser Pul­ver-Zutat­en haben viel aufwändi­gere Extrahierungsver­fahren hin­ter sich als es bei früher selb­st her­stell­baren Zutat­en wie Eier, Milch oder Honig der Fall ist. Durch die kom­plex­en Her­stel­lung­sprozesse steigt auch das Risiko, dass nicht deklar­ierungspflichtige Tren­nungsmit­tel zum Ein­satz kom­men, die dann doch wed­er „natür­lich“ noch „ohne Chemie“ sind.

Schauen wir uns die obi­gen üblichen Beispiel-Zutat­en von Eis­pul­vern an, wird klar, dass das nur noch wenig mit natür­lich­er Eish­er­stel­lung zu tun hat, bei der vor 100 Jahren teil­weise NUR Eier, Zuck­er, Milch und Vanille ver­wen­det wur­den. Anderes Beispiel: Auch dieses Schoko­ladeneis enthält nur vier Zutaten.

Ich sage nicht, dass die ganzen Pul­ver unnötig sind, schließlich habe ich genug Rezepte auf der Seite, welche einige davon eben­falls verwenden.

Wer aber groß damit wirbt, dass alles „natür­lich“ und „ohne Chemie“ sei und dann Zutat­en im Eis­pul­ver hat, welche oft (nicht immer) mit Hil­fe von Gen­tech­nik hergestellt wer­den, sollte vielle­icht darauf genauer einge­hen oder auf solche Zutat­en verzichten.

Rezept für verbessertes Vanilleeis (Variante 3)

Das Vanilleeis-Rezept hier im Eis-Blog ist eines der beliebtesten Rezepte und ich habe es vor sechs Jahren auch schon mal mit etwas Leser-Feed­back als zweite Vari­ante optimiert.

Da ich seit ein­er Weile die Rezepte auch richtig bilanziere, habe ich mich auch noch mal an das Vanilleeis-Rezept geset­zt und eine dritte Vari­ante berech­net. Diese kommt im Gegen­satz zur zweit­en Vari­ante ohne den kle­bri­gen Glukos­esirup aus und der PAC wurde für die Auf­be­wahrung im Tiefküh­ler verbessert.

Das heißt, dieses Vanilleeis ist sehr gut por­tion­ier­bar bei der Auf­be­wahrung bei ‑18°C, wer sein Eis direkt servieren will, wird dieses Rezept ver­mut­lich als „zu weich“ empfinden.

Dies­mal habe ich alles ins Rezept gepackt, was euch bei der Zubere­itung helfen kön­nte: Bilanzierung, Video aus der Eis­mas­chine, Foto vom abge­füll­ten Eis, Nährw­ert­ta­belle, Link zum Import in die Eisapp24 und so weit­er. Da kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen.

Verbessertes Vanilleeis-Rezept (Variante 3)

Eis-Vari­ante: Sah­neeis
Schwierigkeits­grad: Mit­tel

Zutat­en:

Zubere­itung:

  1. Den Zuck­er mit dem Salz, dem Trauben­zuck­er und dem Eigelb ver­mis­chen und so lange gut rühren, bis sich der Zuck­er aufgelöst hat.
  2. In der Zwis­chen­zeit die Vanilleschoten längs auf­schnei­den und mit einem spitzen Mess­er das Vanille­mark auskratzen.
  3. Die Milch erwär­men und langsam zur Zuck­er-Ei-Mis­chung geben und dabei rühren.
  4. Die ganze Masse wieder auf dem Herd erhitzen und das Vanille­mark dazugeben. Dabei kön­nen die Hüllen der Vanilleschoten mit dazugegeben werden.
  5. Die Masse sim­mern lassen (das heißt, nur auf ca. 85°C erhitzen, son­st gerin­nt das Eigelb), bis die Eis­masse dick­flüs­siger wird. Wer nicht weiß, was sim­mern genau ist, find­et hier eine Anleitung und hier ein Video-Beispiel.)
  6. Die Eis­masse vom Herd nehmen, die Vanille­hüllen ent­nehmen und die (kalte) Sahne einrühren.
  7. Das Mager­milch­pul­ver mit dem Eis-Bindemit­tel mis­chen und zur Eis­masse geben und gle­ich gut durchmixen.
  8. Die Eis­masse auf Kühlschrank­tem­per­atur abkühlen lassen und in die Eis­mas­chine geben.
  9. Wer keine Eis­mas­chine hat, kann alter­na­tiv auch dieser Anleitung folgen.
Ergeb­nis der Eis-Bilanzierung mit der eisapp24.de (Import-Link für eisapp24). Der PAC-Wert ist ziem­lich hoch, um das Eis auch direkt aus dem Tiefküh­ler servier­fähig zu halten.

Tipps und Tricks:

  • Mein Eis-Bindemit­tel beste­ht zu gle­ichen Teilen aus Johan­nis­brotk­ern­mehl, Guark­ern­mehl und Apfelpek­tin. Zur Not reicht auch nur Johan­nis­brotk­ern­mehl, im schlimm­sten Fall kann es ganz wegge­lassen wer­den, da auch das Eigelb zur Bindung beiträgt.
  • Da Vanilleschoten ziem­lich teuer ist, hängt der Eis-Preis von der Menge des ver­wen­de­ten Vanille­marks ab: Eine Vanilleschote würde auch reichen und macht das Eis gün­stiger, zwei Schoten inten­sivieren den Geschmack.
So sieht das Vanilleeis bei mir gle­ich nach der Abfül­lung aus der Eis­mas­chine aus.
Die Nährw­erte für das Vanilleeis (V3), bilanziert mit eisapp24.de

Hier sieht ihr als Bonus noch ein kurzes Video, wie die Kon­sis­tenz vom Vanilleeis bei mir in der Eis­mas­chine Unold Profi Plus nach ca. 32 Minuten (kurz vor der Ent­nahme) aussieht:

Die drei Gewinner der Verlosung der EisApp24.de-Hobby-Accounts stehen fest

Ich hat­te im let­zten Blog­beitrag hier über die neuen Fea­tures der Eis-Bilanzierungsweb­seite eisapp24.de berichtet und dabei drei Hob­by-Accounts für ein Jahr im Wert von je 29,95 Euro verlost.

Aus den 24 teil­nehmenden Kom­mentaren habe ich mit­tels random.org drei zufäl­lige Gewin­ner gezo­gen.

Die Gewin­ner sind:

  • AlexA (Kom­men­tar 5)
  • Tobias (Kom­men­tar 12)
  • Roland Koller (Kom­men­tar 18)

Her­zlichen Glück­wun­sch, ihr soll­tet in den näch­sten Tagen eine Email vom Betreiber der eisapp24.de erhal­ten mit euren per­sön­lichen Zugangsdaten.

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