Eis-Rezept: Schokoladeneis selbst machen (Variante 3)

Auf mein­er Suche nach dem per­fek­ten Schoko­ladeneis habe ich mich an eine dritte Vari­ante gewagt. Hier find­et ihr zum Nach­le­sen die erste und zweite Vari­ante von meinem Schoko­ladeneis.

Diese dritte Vari­ante habe ich nun mit einem Eis-Bilanzierungs-Tool berech­net, um ein aus­ge­wo­genes Ver­hält­nis von Wass­er, Zuck­er und Trock­en­masse zu erzie­len.

Ganz sym­pa­thisch finde ich an diesem Rezept, dass es sehr min­i­mal­is­tisch ist und im Grunde nur aus vier Zutat­en beste­ht, wenn wir das Salz als Geschmacksver­stärk­er mal außen vor lassen. Dazu ist es sehr leicht herzustellen und lässt sich im Gegen­satz zu anderen Rezepten schnell und kalt anrühren.

Rezept für Schokoladeneis

Eis­vari­ante: Milcheis
Schwierigkeits­grad: Ein­fach

Zutat­en:

  • 146 g Zuck­er
  • 70 g Kakaop­ul­ver (schwach entölt)
  • 550 g Vollmilch
  • 1 g Salz
  • 2,5 g Johan­nis­brotk­ern­mehl

Zubere­itung:

  1. Den Zuck­er mit dem Salz und der Vollmilch ver­rühren.
  2. Das Kakaop­ul­ver sieben und hinzugeben.
  3. Die Eis­masse gut durch­mix­en.
  4. Einen Ess­löf­fel der Eis­masse in ein kleines Gefäß abschöpfen und mit dem Johan­nis­brotk­ern­mehl anrühren. Dann das angerührte Johan­nis­brotk­ern­mehl zur Eis­masse geben und noch mal gut durch­mix­en.
  5. Die fer­tige Eis­masse ca. 30–90 Minuten reifen lassen und dann in die Eis­mas­chine geben. Wer keine Eis­mas­chine hat, folge bitte dieser Anleitung.

Bilanzierung des Schoko­ladeneis mit dem Eis-Rech­n­er von Simon Stu­ber

 

Tipps und Vari­a­tio­nen:

  • Wer will, kann kurz vor Ende der Gefrierzeit auch noch geraspelte dun­kle oder weiße Schoko­lade mit ins Eis geben.
11 Kommentare… füg einen hinzu
  • Hi,

    woher beziehst du dein Kakaopulver? Gerade schwach entöltes ist schwierig zu bekommen.

    Grüße

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  • Hi,
    Ich habe vor einiger Zeit auch mal ausprobiert mein frisches Eis selber zu machen. Dazu habe ich das Rezept, welches ich vor einiger Zeit auf diesem Blog gefunden habe, gemacht und war begestert wie gut selbst gemachtes Eis schmecken kann. Daher habe ich mich mal weiter im Netz umgeschaut und bin hier auf weitere tolle Rezepte gestoßen, die ich zum Teil auch schon Nachgemacht habe!

    Vielen Dank also für die tollen Rezepte und macht weiter so!

    Viele Grüße
    Tobi

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  • Sollen das wirklich 550g Milch und nicht 550ml Milch sein?

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    • @Chritoph: Das ist in der Praxis irrelevant, da 550 g Milch ca. 566 ml Milch, da sind die meisten Messbecher nicht mal genau genug, die 16 ml Differenz genau darzustellen. Aber im Zweifel orientiere Dich an 550 ml Milch.

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  • Das Rezept ist geschmacklich und von der Konsistenz der Hammer! Aber wie soll ich das JBKM anrühren? Das verklumpt sofort sehr stark und die Klumpen lassen sich kaum lösen danach - gibt es dafür nen Trick?

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    • @Peter: Deshalb ja vorher wie in Schritt 4 beschrieben einen EL der Eismasse abnehmen, dort dann mit einer kleinen Gabel die Johannisbrotkernmehl einrühren und danach zusammen in die Eismasse geben. Dann noch ordentlich durchpürieren, dann sollten auch keine Klumpen mehr drin sein. Notfalls halt noch durch ein Sieb streichen, ist bei mir aber eigentlich nie nötig.

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    • Ich hatte das gleiche Problem. Meine Lösung: Ich rühre die Masse mit einem Handrühgerät und kippte während dessen das Johannisbrotkernmehl nach und nach langsam ein, so dass es direkt untergerührt wird. Funktioniert ohne klumpen.

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  • Kann ich die 2,5g Johannisbrotkernmehl auch noch anders abwiegen? (z.B 1/2 TL?) Weil unsere Waage kann leider nicht so präzise wiegen

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    • Das hängt natürlich auch von der Löffklgröße ab, aber wenn Du nichts anderes zum Abwägen hast, kannst Du schon einen halben Teelöffel als Richtwert für 2,5g Johannisbrotkernmehl nehmen.

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  • Was spricht dagegen, die ges. Trockenmasse zusammen zu mixen, und die Milch dann per Mixer unterzuheben?

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