Grundrezept für einfache Milcheis-Basis (Vanilleeis ohne Ei)

Unsere Leser sind ein­fach die besten.

Zu unserem Artikel „Basis-Zutat­en für Eis­creme – Teil 3: Emul­ga­tor (Eigelb, Johan­nis­brotk­ern­mehl)“ hat unser Leser Franky diesen Kom­men­tar hier hin­ter­lassen, um sein Rezept für eine Eis­ba­sis mit uns zu teilen.

Ich habe diese jet­zt schon mehrmals in eini­gen Vari­anten aus­pro­biert, durch ein Bilanzierung­spro­gramm gejagt und bin eben­so wie Franky sehr zufrieden mit dem Ergeb­nis.

Daher möchte ich euch sein Rezept nicht voren­thal­ten. Es ist im Ver­gle­ich zu den anderen Eis-Vari­anten wirk­lich sehr schnell und ein­fach vorzu­bere­it­en und schmeckt sehr cremig.

Rezept: Milcheis-Basis mit Vanillegeschmack

Eis­vari­ante: Sah­neeis
Schwierigkeits­grad: Leicht

Zutat­en:

Zubere­itung:

  1. Sahne, Milch, Kaf­feesahne und Zuck­er zusam­men­schüt­ten und etwas ver­rühren.
  2. Vanilleschote auskratzen und das Vanille­mark dazu geben oder alter­na­tiv ein­fach einen Ess­löf­fel Vanille­ex­trakt dazugeben.
  3. Das Ganze durch­mix­en und während­dessen das Johan­nis­brotk­ern­mehl dazugeben.
  4. Die Eis­masse ca. 30–60 Minuten im Kühlschrank reifen lassen.
  5. Danach noch mal kurz durch­mix­en und dann in die Eis­mas­chine geben. Wer keine Eis­mas­chine hat, folge ein­fach dieser Anleitung.

Varianten und Tipps:

Das Eis lässt sich sehr ein­fach vari­ieren und durch das Weglassen der Vanille und Ergänzen ander­er Zutat­en andere Geschmack­srich­tun­gen annehmen. Beispiel­sweise kön­ntet ihr mit Nüssen, frischen Frücht­en, Kakaop­ul­ver oder ähn­lichem exper­i­men­tieren. Gegebe­nen­falls muss der Sahne- und Zuck­erge­halt etwas angepasst wer­den. Einige getestete Vari­anten werde ich im Laufe der Zeit hier im Blog vorstellen.

Wenn euch das Eis auch so geschmeckt hat wie mir, lasst Franky hier ein „Dankeschön“ da.

* Affil­i­ate

4 Kommentare… füg einen hinzu
  • Hallo,
    Kann man statt Johannisbrotkernmehl auch Maisstärke oder ähnliches verwenden?

    Liebe Grüße
    Jarelie

    Antworte
  • Hallo,
    ich mache mein Eis mit einer sehr ähnlichen Grundrezeptur wie oben angegeben. Nur tausche ich den Zucker teilweise durch Agavensirup (oder auch Glukosesirup - Agavendicksaft ist aber einfach zu bekommen) aus.
    Dadurch bleibt es cremiger und kristallisiert nicht so schnell aus. Zur Verbesserung des Geschmacks gebe ich auch noch eine gute Prise Salz hinzu.
    Viele Grüße,
    L.

    Antworte
  • Eis braucht ein Emulsionsmittel, welches Fett mit Wasser mischt, ohne dass das Fett gleich wieder aufschwimmt. Klassischer Weise wird dafür rohes Ei in den Rezepten verwendet, da ist es nur eine Frage der Zeit, wann alle mit einer Salmonellenvergiftung auf der Nase liegen, ganz besonders bei BIO-Eiern, also bitte ohne Ei ! Von dem Ei gebraucht wird eigentlich nur das Lecithin, welches nur im Eigelb vorhanden ist. Ein 50 gr Ei hat einen Dotter von 20 gr und der enthält 1,36 gr Lecithin. Man kann den Rezepten pro Eigelb auch 1,36 bis 2 gr Lecithin, aus Soja gewonnen, zusetzen und der Kittel ist geflickt.

    Dann braucht Eis "Frostschutzmittel" ! So ein Quatsch, "Frostschutzmittel" für etwas, was gefrieren soll! Doch, doch, richtig gelesen, es gilt zu verhindern, dass sich Wassereiskristalle bilden. Das Wasser muss gehindert werden, in der Eismasse zu wandern und Kristalle zu bilden. Das passiert einerseits durch Stoffe, die die Eismasse dickflüssig machen und gelieren lassen wie Gelatine, Guarkernmehl, Xanthan, Carrageen und Johnnisbrotkernmehl und andererseits durch "richtige" Frostschutzmittel wie ein Schnapsglas Alkohol. (Aber bitte keinen Vanillevodka bei Vanille-Eis, der besteht zu 60 % aus Wasser. Legt besser selber Vanilleschoten in 95 % Alkohol ein und nehmt dann von diesem Vanille-Alkohol !) Von Glycol (Stichwort: Österreichischer Weinskandal) und Glyzerin rate ich dringlich ab ! Verschiedenste Zucker helfen auch, am besten keinen Doppelzucker, wie Rübenzucker, sondern weniger süsse Monozucker wie Traubenzucker und davon mehr.

    Wenn Ihr Ergebnisse haben wollt, die besser sind, als das, was im Supermarkt angeboten wird, geht das nicht mit Eisrezepten aus den 50er Jahren, da müsst Ihr Euch schon selber eine "Hexenküche" mit all den modernen Ingredienzien und Hilfsmitteln zulegen.

    Antworte

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