Rezension und Testbericht: Eismaschine Unold Profi Plus

Vor anderthalb Jahren habe ich meine aktuelle Eis­mas­chine gekauft, eine „Unold Profi Plus“* und gemerkt, dass ich noch gar keine Rezen­sion dazu veröf­fentlicht habe.

Auf jeden Fall habe ich sie in den let­zten 18 Monat­en aus­giebig genug getestet, um ein umfassendes Urteil abzugeben.

Zuerst jedoch: Diese Eis­mas­chine von Unold gibt es in zwei Vari­anten: Die „Unold Profi“* hat 180 Watt Leis­tung und kostet ca. 285 Euro, die „Unold Profi Plus“* hat 250 Watt Leis­tung und kostet ca. 330 Euro, also unge­fähr 45 Euro mehr.

Ich habe mich für let­ztere entsch­ieden, kann man­gels eines direk­ten Ver­gle­ichs jedoch nicht sagen, ob die Entschei­dung richtig war.

Auf­fäl­lig ist zuerst das ungewöhn­liche, fast qua­dratis­che Design der Eis­mas­chine. Das geht mehr in die Höhe als wie bei etlichen anderen Eis­maschi­nen in die Bre­ite. Das hat den Vorteil, dass die Eis­mas­chine weniger Platz in der Küche auf der Arbeit­splat­te ver­braucht, aber ich kann sie lei­der genau deshalb nicht wie meine vorherige Eis­mas­chine zwis­chen den Nutzun­gen im Schrank ver­stauen.

Die Bedi­enung ist denkbar ein­fach: Steck­er rein, „Pow­er“ drück­en zum Anschal­ten und dann „Start“ drück­en zum Rühren. Mehr ist nicht zu tun. Der Deck­el oben ist kom­plett abnehm­bar, auch während des Betriebs, was das Ein­füllen leicht macht und auch das nachträgliche Ein­füllen von Var­ie­ga­to oder Stückchen ermöglicht.

Die Füll­menge ist mit ca. 2 Litern großzügig bemessen und erlaubt es, unsere hier veröf­fentlicht­en Rezepte, die meist für ca. 1 Liter aus­gelegt sind, mal 1,5 oder gar mal 2 zu nehmen, um mehr Eis auf ein­mal her­stellen zu kön­nen.

Bei ein­er Füll­menge von ca. 1 Liter ist die Mas­chine auf jeden Fall schneller fer­tig als meine alte Unold de Luxe, trotz­dem bleibt mir auch der Rührer der neuen Eis­mas­chine manch­mal steck­en, wenn ich das Eis nicht rechtzeit­ig aus der Eis­mas­chine hole. Diese Abschal­tau­tomatik sorgt aber auch dafür, dass sich der Motor nicht über­hitzt.

Beim Raus­holen vom Eis gibt es mein­er Ansicht nach aber den größten Kri­tikpunkt:
Der Rührer hält durch seine Kon­struk­tion viel, um nicht zu sagen, fast alles vom fer­ti­gen Eis, fest und das erfordert ein müh­sames Abkratzen. Das wird noch dadurch erschw­ert, dass der Rührer rel­a­tiv bre­it ist, man braucht also einen min­destens eben­so großen gefrier­fähi­gen Behäl­ter, über den man den Rührer beim Abkratzen hal­ten kann. Ich empfehle hier die 1,3 Liter „Polarstern“* Gefrier­be­häl­ter von Tup­per­ware.

Fast das gesamte Eis bleibt am Rührer hän­gen…

Die Reini­gung wiederum ist ein­fach, man kann sowohl den Behäl­ter als auch den Rührer und Deck­el prob­lem­los in die Spül­mas­chine geben.

Nach eini­gen Nutzun­gen hat sich bei mir im Behäl­ter unter dem Plas­tik eine dünne Schicht „Reste“ gebildet, die ich nicht ent­fer­nt bekomme. Das finde ich nicht hygien­isch, aber bish­er sieht es auch nicht nach Schim­mel oder so aus:

Reste unter dem Plas­tikrand der Rührschüs­sel der Unold Profi Plus Eis­mas­chine (über der roten Markierung)

Lohnt sich die Eis­mas­chine?
Wenn wir davon aus­ge­hen, pro Durch­gang ca. ein Liter Eis zu machen, was uns ca. 10 große Kugeln beschert, die wiederum in ein­er Eis­diele zusam­men lock­er min­destens 10 Euro kosten wür­den, ren­tiert sich diese Eis­mas­chine nach ca. 33 Durchgän­gen. Diese habe ich inner­halb eines Jahres schnell erre­icht.

Faz­it:
ins­ge­samt hat mich die Kom­bi­na­tion aus Preis, Leis­tung und Qual­ität überzeugt. Nur das Umfüllen vom fer­ti­gen Eis ist aufwändi­ger als bei anderen Maschi­nen, dafür freuen sich die Kinder, dass mehr zum Ableck­en übrig bleibt.

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